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Kämfer der Erntezeit - Zuhause mit den Yoders  
 
   

         

 

Ein neuer Anfang!

 

Wir hatten buchstäblich hunderte von E-mails und Briefe, die uns über uns selber befragt haben. Wie sehen wir aus, wo wohnen wir, and was tun wir.  Wir haben beschlossen diese Fragen bestmöglichst zu beantworten.

 

Wie die meisten wissen, sind wir im Seelsorgedienst tätig und schreiben Bücher und tun alles, was wir können um andere mit dem Evangelium Jesu Christis zu erreichen.  Normalerweise reisen und mistrieren wir 2 Wochen jedes Monat das ganze Jahr hindurch. Aber die 2 Wochen, die wir zuhause sind, sind mit harter Arbeit gefüllt, aufgrund dessen was der Herr uns befohlen hat. Das will ich euch mitteilen.

 

1996 hatten Daniel und ich seit 5 Jahren in Arkansas gelebt. Wir waren frustriert und enttäuscht, weil diese Gegend eine intensive spirituelle Dürre erfährt. Wir haben darüber gespochen und letztendliche beschlossen wegzuziehen.  Wir fanden eine große Kirche in einem anderen Staat, die mit Feuer für den Herrn brannte.  Wir verlangten verzweifelt nach Ausstausch und wollten Teil einer solchen Kirche sein.  So nahmen wir unsere ganzen Ersparnisse und reisten in diesen Staat.  Wir schauten uns um und fanden ein wunderschönes Grundstück nicht weit von der Kirche entfernt.  Wir  investierten unsere ganzen Ersparnisse als Anzahlung für das Grundstück.  An diesem Abend als wir heimfuhren, sprach der Herr drängend zu Daniel.  "Was werdet ihr mit dem Grundstück tun?"

 

"Wir werden ein Haus darauf bauen und dort wohnen damit wir ein Teil dieser Kirche sein können", war Daniels Antwort.

 

"Nun, ich möchte, daß ihr wißt, daß ich nicht mit euch dorthin mitziehen werde!" stellte der Herr sehr einfühlend dar.  "Ich habe euch keine Erlaubnis gegeben Arkansas zu verlassen.  Ich habe euch dort aus einem Grund hingebracht.  I will, daß ihr von dem Ort wo ihr jetzt wohnt wegzieht, aber ihr sollt in der Gegend bleiben."  Der Herr sprach so klar, daß überberhaupt kein Zweifel in Daniels Kopf war.  Seine Frage war: "O.K., können wir unsere Anzahlung zurückhaben?"

 

"NEIN!" war die einfühlende Antwort.  "Ihr habt beschlossen außerhalb Meines Willen wegzuziehen. Ihr habt nicht zuerst Meine Erlaubnis erfragt. Ihr habt das Geld verloren."

 

An diesem Tag lernten wir eine sehr scharfe Lektion.  Wir nahmen an, daß nachdem wir Austausch suchten und Teil einer feurigen Kirche sein wollten, daß der Herr unserem Umzug billigen würde.  Diese Erfahrung war der Anfang auf dem Weg zu lernen Gott komplett mit unseren Finanzen zu vertrauen.  Zur gleichen Zeit spach der Herr zu uns und sagte uns, den Namen unseres Seelsorgedienstes zu ändern. Er sagte uns ihn "Harvest Warriors" (Kämpfer der Erntezeit) zu nennen. Er sagte uns, daß er die Richtung unseres Seelsorgedienstes etwas verändern und neue Türen für uns öffnen würde.

 

Die nächsten paar Monate suchten wir nach einem Grundstück in unserer Gegend.  Wir konnten nichts finden, das passend war oder wofür wir eine Hypothek bekommen konnten.  Wir hatten unsere ganzen Ersparnisse verloren, so brauchten wir etwas, das wir zu 100% finanzieren konnten.  Letztendlich gaben wir auf und und beließen es einfach zu wohnen wo wir waren.  Aber Gott hatte etwas anderes geplant. Im Spätsommer 1996 rief ein Immobilienmakler, der Christ ist und der ein Bekannter von uns war, Daniel an.  Er sagte, daß er gerade ein Grundstück zum Verkauf in Auftrag genommen hatte, von dem er einfach wußte, daß Gott wollte, daß wir es kaufen.  Es war ein Tal mit Bergen auf drei Seiten.  Das Grundstück reichte bis zu den Gipfeln der Berge rundherum und hatte einen Bach, der durch die Mitte des Grundstücks floß.  Er sagte Daniel wo es war und bettelte ihn hinzugehen und es anzuschauen.

 

Wir versuchten dreimal das Tal zu finden aber wir konnten es nie finden.  Es stellte sich heraus, daß wir es nicht finden konnten, weil die Straße die dort hinführte zugewachsen und in so schlechtem Zustand war, daß niemand ein Fahrzeug dorthin fahren konnte.  Irgenwie sind wir nie weit genug an den Überresten der Straße entlanggegangen um das Tal zu finden.  Wir waren beschäftigt und der christliche Bruder war beschäftigt, so kamen wir nicht zusammen und verwarfen das Ganze.  Ein Monat später rief dieser Mann Daniel auf dem Handy an.  Wir waren gerade auf einem Sprechertermin unten in Mississippi.  “Daniel, ich habe Dir gesagt, daß Gott will daß Du das Grundstück bekommst.  Wir können nicht mehr länger warten, wenn du es bekommen sollst.”

 

“Aber wir konnten es nie finden” sagte Daniel.

 

“Ich werde es euch zeigen wenn ihr zurückkommt.  Aber ich will euch wissen laßen, daß ich $1000 meines eigenen Geldes angezahlt habe, um das Grundstück für euch zu halten.  Ich bin mir absolut sicher, daß Gott will, daß ihr das Grunstück bekommt.  Ihr müßt den Rest der Anzahlung bringen sobald ihr heimkommt.”  Dieser Bruder war so sicher in Bezug auf das Tal, daß er sein eigenes Geld anzahlte um das Grundstück für uns zu sichern!  Wir beteten und waren sicher daß Gott wollte, daß wir das Grundstück bekommen, hatten aber kein Geld für eine Anzahlung.  So baten wir Gott uns das Geld irgenwie zu bringen wenn Er wollte, daß wir es kauften.  Wir sprachen in einer sehr kleinen Kirche und hatten somit keine Möglichkeit den erforderten Betrag zu bekommen.  Am letzen Tag stand der Pastor auf und sprach zu den Kirchenmitgleidern.  Er sagte, daß der Herr in der vorherigen Nacht zu ihn gesprochen hatte und ihm gesagt hatte, daß wir ein Grundstück kaufen sollten.  Er sagte, daß der Herr ihm gesagt hatte, daß sie uns helfen sollten es zu bekommen.

 

Wir waren schockiert, denn wir hatten dem Pastor nichts von unserem Dilemma gesagt.  Er nahm eine Sammlung entgegen und bis zum heutigen Tag, weiß keiner von uns wo das Geld herkam.  Aber es war der genaue Betrag, den wir für die Anzahlung brauchten in der Sammlung!  Gott sei gelobt!

 

Wir kamen hier nach Arkansas zurück und kauften das Tal.  Der Mann, der das Grundstück verkaufte, war bankrott gegangen, so bekamen wir das Grundstück für einen Bruchteil der Wertes.

 

 

 

Als wir es sahen, verliebten wir uns sofort in das Grundstück.  Aber es war komplett verwildert und unaufgeschlossen.  Am ersten Tag als wir es begingen, sprach der Herr zu uns und sagte: “Nehmt euch Zeit und baut diesen Ort richtig.  Ich werde Euch jeden Schritt auf dem Weg führen.”

 

Außer Raupen- und Baggerarbeiten, haben Daniel und ich alle Arbeit selber gemacht, um Geld zu sparen.  Das erste was wir tun mußten, war das Tal auszulichten und eine Straße wieder reinzubauen.  Daniel beschloß die Anfahrt entlang der Bergseite anstatt durch das Tal zu einzurichten.  Das hat die Schönheit des Tals großartig erhalten.  Das nächste Thema war die Wassersituation.  Ein paar Monate nachdem wir die Anfahrt in das Tal hinein (fast 1 Kilometer lang) fertiggestellt hatten, ließ der Herr es innerhalb von 24 Stunden 40 Zentimeter regnen.  Glaubt mir, nach dem Regen wußten wir genau wo unsere Wasserprobleme lagen!  Wir gruben und zogen fast 1600 Meter Abflußkanäle im ganzen Tal.  Wir dachten zu dem Zeitpunkt nicht daran, aber die Abflußkanäle sind wundervolle Kätzchentunnel.  Die Katzen kommen auf dem ganzen Grundstück durch diese Kanäle herum, wenn es sein muß. Kurz nachdem wir das Grundstück gelichtet und eingezäunt hatten, sprangen Daniels Augen eines Morgens auf und er wandte sich zu mir und sagte ein Wort: “Kühe!”

 

“Was?” fragte ich schläfrig.

 

“Kühe! Der Herr hat mir befohlen Kühe in das Tal zu tun.  Wieviel Geld haben wir auf unseren Scheckkonto?”

 

“Wir haben genau $1100 und das ist für Rechnungen.” sagte ich resolut.  “Wir brauchen es alles für unsere Rechnungen dieses Monat.”

 

“Nun, wir müßen es für Kälber ausgeben” antwortete Daniel.  “Also los, gehen wir.”

 

So auf den Befehl Gottes standen wir auf und begaben uns in den Ort und sprachen mit einem Mann, der eine große Rinderranch besaß.  Wir kauften an diesem Tag 11 Kälber für $1100. Ich wußte, daß wir Gott gehorchen mußten, aber die ganze Zeit hindurch dachte ich an unsere Rechnungen und fragte mich wie wir sie bezahlen würden.  Nachdem wir für die Kälber bezahlt hatten, gingen wir zum Postamt und dort in unserer Post war ein Scheck für genau $1100!  Er kam von einer Person, die uns noch nie vorher etwas gegeben hatte und nie wieder danach gab.  Das war der Anfang unserer Rinderherde.

 

Jedes Gebäude und jeder Schritt, der getan wurde um diese Ranch zu bauen wurde durch ein direktes Wunder von Gott erreicht.  Aber wir mußten erst einen Schritt in purem Glauben an und im Gehorsam zu Gott machen, dann hat Er uns mit dem nötigen versorgt.  Im Herbst des nächsten Jahres sprach der Herr zu Daniel  und sagte ihm, unser erstes Gebäude zu bauen – einen großen Schuppen für all unsere

Maschinen.  Ohne mir etwas zu sagen, hatte Daniel schon den Bau in Auftrag gegeben.  Wir fuhren nach Rhode Island zu einem Sprechertermin und es war eine dieser Reisen wo alles was schief gehen kann, schief ging!  Unser Fahrzeug blieb auf der Hinfahrt zweimal stehen.  Nach der zweiten Panne sagte Daniel zu mir:

“Übrigens, Gott hat mir befohlen das erste Gebäude zu bauen.  So habe ich den Bauauftrag gerade bevor wir losfuhren unterschrieben und auch die Baggerarbeit für das Fundament habe ich in Auftrag gegeben.”  Als er mir dem Geldbetrag sagte den wir bei unserer Rückkehr brauchten, wurde ich beinahe ohnmächtig!  Es waren mehrere tausend Dollar.

 

 

 

“Daniel!” rief ich, “Die Kirche, wo wir hingehen hat nur 35 Leute!  Wir werden niemals soviel Geld bekommen!  Bist Du Dir SICHER, daß der Herr Dir das befohlen hat?”

 

Daniel wurde bleich und schluckte, “Ja, ich WEISS, daß Gott mir befohlen hat es zu tun.  Gott wird uns mit dem Geld versorgen müssen, nicht die Leute.”

 

Es stellte sich heraus, daß die kleine Kirche einen Schritt im Glauben getan hatte und ein Zelt gemietet hatte, das über 1000 Leute halten würde, und hatte es auf dem Parkplatz eines Lebensmittelgeschäftes das nicht mehr in Betrieb war, aufgestellt.  Es war Ende Oktober und es war eiskalt und regnete ständig.  Das Zelt hatte keine Seitenwände, so saßen oder standen wir alle mit unseren Füßen in einigen Zentimetern Wasser und der Wind peitschte durch das Zelt.  ABER, der Heilige Geist war da!  Das Zelt war voll und mehrere hundert Menschen standen jeden Abend außerhalb des Zeltes 6 Abende lang.  The Stadt schickte Beamte von der Brandsicherheitsbehörde um das Treffen zu schließen, aber jeder einzelne fand zu Christus und die Treffen wurden nie aufgehalten.  Gott tat wundersame Dinge in den Treffen in dieser Woche!  Ich weiß nicht ob mir je so kalt war und so lange, aber es war es wert.

 

Daniel und ich hatten Angst die Liebesspenden zu zählen, so steckten wir alles ungezählt in einen Aktenkoffer.  Wir hatten zwei weitere kleine Sprechertermine nach diesem.  Und wiederum zählten wir die Spenden nicht.  Nachdem wir nach Hause kamen, war das Gebäude fertig und wir schuldeten eine rießige Rechnung!  In Angst und zitternd öffneten wir endlich den Aktenkoffer und fingen an zu zählen.  Ich habe noch nie in meinem Leben so viele Dollarnoten gesehen!  Wir zählten und zählten und am Ende hatten wir genau den Betrag den wir brauchten!  Wieder einmal hatte Gott uns versorgt.  Ich WEISS, daß Er das Geld im Aktenkoffer vermehrt hat.

 

Im nächsten Jahr sprach Gott zu uns und sagte uns, daß Er unsere Ranch vergrößern wollte.  Er sagte uns zum Gipfel einer der Berge raufzugehen und das Grundstück abzugehen und es für Ihn in Anspruch zu nehmen.  Wir taten es im Glauben ohne zu wissen, wem das Grunstück gehörte.  Einige Tage später war Daniel im Ort um die Post zu holen, als er einen Mann traf, der in der Nähe unseres Tals wohnte.  Wir waren schon eine Weile mit ihm bekannt.  Er sagte zu Daniel: “Hey, ich höre daß ihr Kinder den Grund bei mir in der Nähe gekauft habt.”  Daniel nickte.  “Ja, das haben wir.”

 

“Nun, ich habe ein schönes Stück Land, das oben auf dem Berg an eures grenzt.  Ich denke ihr solltest es haben.  Es war seit vor der Zeit als Arkansas ein Staat wurde, in meiner Familie.  Ich würde es niemand anderem verkaufen.”  Er nannte seinen Preis und Daniel sagte: “Nun, wir würden den Grund gerne kaufen, aber ehrlich gesagt, haben wir im Moment das Geld nicht.”

 

Der Mann zuckte nicht einmal mit der Wimper.  “Oh, das ist  O.K., machen wirs doch so: ich halte das Grundstück für ein Jahr.  In einem Jahr bringt ihr mir die Anzahlung und den Rest werde ich für euch selber finanzieren.”

 

Daniel stimmte zu, aber wir bekamen das Geld nicht.  Wir fragten uns ob wir die Gelgenheit, das Land zu kaufen verlieren würden.  Ein Jahr später, in dem Monat in dem wir ihm die Anzahlung bringen sollten, waren wir auf einem Sprechertermin in San Antonio, Texas.  Am letzten Tag kam eine christliche Schwester nach dem Meeting zu mir.  Sie gab mir einen Umschlag und sagte: “Du wirst denken, daß ich verrückt bin, aber der Herr hat mir gesagt, daß ihr Grund kaufen sollt.  Dies hier soll euch helfen das zu tun.”  Wir hatten während des Sprechertermins nichts von dem Grundstückskauf gesagt!  Im Umschlag war genau der Betrag den wir für die Anzahlung brauchten!  Wieder einmal hatte Gott für uns gesorgt.

 

Nachdem wir 5 Jahre auf dem Land gearbeitet hatten, gab uns der Herr die Erlaubnis auf das Land zu ziehen.  Wir hatten nicht die Finanzen ein Haus zu bauen, so beschlossen wir ein einfachbreites fahrbares Haus in das Tal zu ziehen.  Was für ein Projekt das war!  Wir mußten eine Meile temporäre Straße bauen, zwei temporäre Brücken und drei Gatter und über 150 Meter Zaun abbauen, um das Haus in das Tal zu bringen!  Wie ihr auf dem Bild sehen könnt ist es hinten am Berg neben dem Bach eingenisted.  Es ist unser Herzenswunsch in einem richtigen Haus zu wohnen, aber auch wenn wir nie in der Lage sein werden eines zu bauen, werden wir in unserem fahrbaren Haus glücklich sein und wir danken Gott jeden Tag für das Privileg hier wohnen zu dürfen.

 

Gott wohnt in diesem Tal!  Seine Gegenwart und sein Friede sind so bemerkenswert, daß jede Person, die je in das Tal gekommen ist,  eine Bemerkung zum ungewöhnlichen Frieden hier gemacht hat.

 

 

[first picture - entrance road]

 

 

Das ist die Straße die zum Eingang unseres Tals führt.

 

 

[next 2 pictures - gate]

 

 

Das ist der Toreingang in unser Tal.  Daniel hat die Tore und den Rahmen selber entworfen und zusammengeschweißt.

 

 

[next 3 pictures – driveway]

 

 

Die Auffahrt mit Blick über das Tal.  Die Rinder grasen unterhalb.

 

 

[next 2 pictures - home]

 

 

Unser Zuhause.  Der Hühnerstall ist ganz links.  Jeden einzelnen Stein, aus dem das Pflaster, die Treppe und das Fundament des fahrbaren Hauses gemacht ist, haben Daniel und ich aus dem Bach gezogen.  Diese Steine sind schwer zu tragen und schwer einzuzementieren.  Nachdem wir so schwer an all dem gearbeitet haben, sollte ich schön schlank sein,  aber irgendwie hat sich das nicht so bewirkt. 

 

Der Herr gab uns Anweisung auf einer Seite einer der Berge Terrassen zu bauen und eine große Obstbaumplantage zu pflanzen.  Wir taten das indem wir ungefähr 60 Obstbäume verschiedener Art pflanzten.  Aber um Obst zu haben, braucht man Bestäuber.  Das bedeutet Bienen.  So fing ich ein neues Projekt an und lernte über Bienen.  Daniel ist sehr allergisch auf Bienenstiche, so sind die Bienen mein Projekt.  Wir haben die Bienenstöcke auf der obersten Terrasse der Obstbaumplantage aufgestellt.

 

 

[next  picture – bee hives]

 

 

Ich ernte den Honig im Herbst nach dem ersten Kälteeinbruch.  Das hat zwei Gründe.  Erstens weil dann die Honigsaison um ist und zweitens sind die Bienen bei kaltem Wetter friedlicher.  Sind drücken sich gewöhnlich im untersten Teil des Bienenstocks zusammen und machen es mir dadurch leichter. 

 

 

[next 2 pictures – Rebecca + bee hives]

 

 

Hier seht ihr mich wie ich den obersten Teil des Bienestocks abnehme.  Die nennt man `Supers´ wo die Bienen ihren Honig für den Winter speichern.  Ich kann nur Honig von einem `Super´ pro Bienenstock ernten, weil ich ausreichend Honig für die Bienen drin lassen muß, damit sie davon den Winter durch leben können.

 

 

[next 2 pictures – Rebecca + bee hives]

 

 

Jeder `Super´ enthält Rahmen wo die Bienen ihre Waben bauen.  Die Bienenwaben sehen weiß aus, weil jede Honigzelle eine Wachsabdeckung als Versiegelung hat.  Auf diesen Bildern seht ihr das weiße Wachs auf den honiggefüllten Zellen.  Jeder `Super´ voll Honig wiegt ungefähr 50 Pfund. 

 

 

[next 4 pictures – Rebecca + bee hives]

 

 

Nachdem ich die `Supers´ abgenommen habe, muß ich den unteren Teil des Bienenstocks öffnen.  In Bild 14 sieht man, daß ein Metallgitter über dem Bienenstock ist.  Es hindert die Bienenkönigin davon ihre Eier in die `Supers´

zu legen. Wenn die Königing in die `Supers´ reinkönnte, könnte man nie Honig ernten.  Die Bienen brauchen im Winter Medikamente.  In diesen Bildern gebe ich die Medikamente in den Bienenstock.  Ihr könnt einige Bienen sehen, die raufkommen um zu sehen was los ist.  Wenn ich fertig bin, bau ich den Stock wieder zusammen und nehme die `Supers´ zum ernten weg.

 

 

[next 3 pictures – Rebecca + honey]

 

 

Um den Honig zu ernten, nehme ich vorsichtig einen Rahmen nach dem anderen aus den `Supers´.  Dann nehme ich mit Hilfe eines speziellen heißen Messers die Wachsdeckel auf beiden Seiten des Honigs ab.  In Bild  18 könnt ihr sehen wie das Messer das Wachs abnimmt und nachdem die Wachsdeckel entfernt sind könnt ihr den goldfarbenen Honig in den Zellen sehen.  Ich nehme zuerst nur eine Seite der Wachsdeckel ab.

 

[next 2 pictures – Rebecca + honey]

 

 

I nehme die Wachsdeckel auf einer Seite von drei Rahmen ab.  Dann kommt jeder Rahmen in die Honigschleuder (Bild 20).  Der Deckel wird geschlossen und ich muß am Griff drehen.  Die Rahmen werden herum und herum gedreht, damit die Zentrifugalkraft den Hoing aus den Zellen zieht.  Der Honig fließt dann in den unteren Teil der Honigschleuder.  Es ist schwere Arbeit!

 

 

[next  picture – Rebecca draining honey]

 

 

Schließlich wird der Honig unten aus der Schleuder in Glässer gefüllt.  Als letzten Schritt bevor der Honig in die endgültigen Gefäße kommt, werden mit einem Sieb alle kleinen Wachsteile entfernt.  Es ist eine klebrige Sache von Anfang bis Ende!  Vielleicht ist es viel Arbeit, die ich da reinstecke, aber wir finden, daß unser eigener Honig viel besser ist als irgeneiner, den wir im Geschäft kaufen könnten.

 

Die Bienen vermehren sich so schnell, daß man die Bienenstöcke jedes Jahr verdoppeln könnte, wenn man will.  Ich habe das noch nicht getan, weil ich ca. 100 Pfund Honig pro Jahr bekomme und ich wegen der Arbeit an diesem Punkt nicht mehr ernten möchte.

 

 

[next  picture – cattle]

 

 

Die Rinder waren sicherlich eine Lernerfahrung!  Wir sind jetzt im 5. Kälberjahr. 

Wir haben alle unsere Rinder von jungen Kälbern aufgezogen.  Wir haben uns viel umgesehen und haben uns letztendlich auf eine `Beefmaster´ Zucht festgelegt.  Diese Rinderzucht ist bei der Geburt klein, was Probleme bei der Geburt verhindert, und sie nimmt sehr schnell an Gewicht zu.  Wir nannten unseren Stier Romeo in der Hoffnung, daß er seinem Namen Ehre machen wird und ich bin froh zu berichten, daß er das getan hat.  Einen Teil des Jahres müssen wir mit Heu zufüttern. Wir verwenden die großen runden Ballen.  Jeder Ballen wiegt ca. 800 Pfund.  Das folgende Bild zeigt wie Daniel Heu für die Rinder auf die Weide bringt.  Die Ballen sind mit einem Netz bezogen, das abgemacht werden muß, bevor die Rinder es fressen.  Wir bevorzugen unser Heu in Ringen zu füttern um zu verhindern, daß soviel verschwendet wird, wenn die Rinder es am Boden zertrampeln. 

 

"Wir müssen dem Herrn gegenüber sehr sensibel sein in Bezug auf das Heu jedes Jahr.  Wir müssen nicht nur für den Winter genug haben aber auch für den Fall, daß im Sommer eine Dürre ist.  Mehr als einmal hat der Herr Daniel im Frühjahr gesagt extra Heu zu kaufen.  Wir waren deswegen dann beinahe die einzigen Leute in der Gegend, die genug Heu hatten, das durch die Dürre im Sommer gereicht hat. Gott hat uns mit einem Weiher, der durch Quellwasser gefüllt wird, versorgt, der noch nie ausgetrocknet ist, nicht einmal in der schlimmsten Dürre.  Unsere anderen Weiher sind manchmal bei Dürre ausgetrocknet. "

 

 

[next 7 pictures – hay + cattle]

 

 

Romeo wiegt ca. 2000  Pfund.  Er ist ein friedlicher und freudlicher Stier aber man muß vorsichtig sein in seiner Nähe, weil nur ein Schubser mit seinem großen Kopf einen durch die Luft fliegen läßt. 

 

 

[next  picture – Daniel + Romeo]

 

 

In diesem Bild kratzt Daniel Romeo am Kopf, was er gerne hat.

 

 

[next 2 pictures – cattle]

 

 

Obwohl die Rinder wild sind, sind sie auch sehr neugierig.   Jedesmal wenn wir auf die Weide kommen, kommen sie um zu sehen was wir machen.  Hier sind ein paar unserer Kälber die im Frühjahr geboren wurden.  Sie sind 2-3 Monate alt.  Im Hintergrund ist ein Kleines, das erst zwei Wochen alt ist.

 

 

[next picture – Rebecca]

 

 

Hier bin ich (Rebecca) auf unseren `Four Wheeler´.  Es ist ein wichtiges Werkzeug für unsere Ranch.  Ich belade ihn alle drei Tage mit 50 Pfund Säcken Kornfutter und bring sie auf dei Weide um die Rinder zu füttern. 

 

 

[next picture – Rebecca on tractor]

 

 

Manchmal ist Daniel nicht da um den großen Traktor zum Heuholen zu fahren.  Dann fahre ich mit unserem Kleineren.  Der Ballen sitzt auf der roten Heugabel hinter dem Traktor.  Diesen Traktor verwenden wir hauptsächlich zum Mähen, Pflanzen und um die Felder zu spritzen, usw.

Im Johannesevangelium, Kapitel 10, sagt Jesus daß seine Schafe “ seine Stimme kennen.”  Wir haben gelernt, daß das bei Rindern auch wahr ist.  Unsere Rinder kennen us.  Sie reagieren immer auf unsere Stimmen und kommen immer, wenn wir sie rufen.  Sie reagieren nicht auf die Stimme von jemand anderen.  Vor ein paar Wochen hatten wir ein Gewitter und stürmischen Wind. Ein großer Baum fiel auf unseren Zaun auf der oberen Weide.  Am nächsten Tag dauerte es nicht lange bis einige Rinder die Unterbrechung im Zaun fanden.  Ungefähr 10 von ihnen wanderten den Berg hinunter und grasten letztendlich zufrieden auf dem Rasen unseres Nachbarns.  Ihr könnt euch vorstellen, daß es nicht lange gedauert hat bis wir einen Anruf bekamen.  Unser Nachbar wohnt eine Meile von uns entfernt.  Er züchtet auch Rinder.  We nahmen den `Four Wheeler´ und fuhren hin.  Unser Nachbar und seine Frau waren mit langen Stöcken bereit, um uns zu helfen die Rinder wieder nach Hause zu treiben.  Wir sagten: “Danke, aber wir brauchen eure Hilfe nicht.  Sie werden uns einfach folgen.”  Er glaubte uns nicht bis wir sie riefen.  Sie hoben ihre Köpfe und begannen zu muhen und kamen auf uns zugelaufen.  Wir furhren einfach vor ihnen her und sie liefen uns bis nach Hause hinterher.  Nicht viele Rancher arbeiten mit ihren Rinder, so daß sie sie kennen wie unsere es tun.  Aber wir verbringen Zeit mit ihnen, damit wir mit einem Mindestmaß an Problemen mit ihnen umgehen können.

 

Die Zäune sind ein dauerndes Problem auf einer Ranch.  Daniel und ich haben buchstäblich Meilen von Stacheldrahtzaun gebaut und gezogen.  Es ist schwer genug auf der Ebene aber an einer Bergseite ist es eine echte Herausforderung.  Jedoch man zäunt nicht nur ein und dann ist es vorbei.  Man muß die Zäune  ständig reparieren.  Manchmal brechen die einfach Rinder durch, weil sie denken, daß das Graß auf der anderen Seite besser aussieht.  Aber meistens wird er durch Bäume oder Äste, die im Regen oder Eissturm darauf fallen, beschädigt.  Mehr als einmal mußten wir in taillentiefen, frierend kalten, fließenden Bachwasser waden um die Zäune von angeschwemmten Rückständen zu befreien, damit sie nicht brechen und um eine Überschwemmung zu vermeiden.  Glaubt mir, die Rinder kommen IMMER zu den unmöglichsten Zeiten aus.  Oft waren wir so frustriert, daß wir gedroht haben sie alle zum Markt zu bringen!  Aber immer hat die Tatsache, daß Gott uns befohlen hat sie zu züchten, uns davon abgehalten.

 

Das Weideland erfordert außerdem kontinuierliche Wartung.  Ein Jahr kauften wir etwas Heu, das Distelsamen enhielt.  Das folgende Jahr, breiteten sich die Disteln auf unserer gesamten Weide in weniger als zwei Monaten aus.  Sie verbreiteten sich so schnell!  Wir müssen jetzt noch die gesamte Weide jedes Jahr sprühen, um die Disteln und Unkräuter zu bekämpfen.  Zweimal haben wir unsere gesamte Weide in der Dürre verloren und mußten sie neu pflanzen.  Wir müssen im kommenden Frühjahr wieder neu pflanzen.  Die Arbeit auf einer Ranch hört nie auf.

 

Es gibt nichts besseres als eigenes hausgewachsenes Rindfleisch.  Wir schlachten ein Rind jedes Jahr für uns selbst.  Der Rest, verkaufen wir, um Heu und Korn zu kaufen.  (Wir haben keine Profit von den Rindern, wir decken gerade unsere Kosten.)  Interessanterweise denkt der Metzger, der unser Rindfleisch für uns schlachtet, daß unser Vieh das beste ist, das er je gesehen hat.  Er hat so vielen anderen Leuten von unserem Rindfleisch erzählt, daß wir jetzt eine Warteliste von Leute haben, die unser Rindfleisch kaufen wollen, sobald die Rinder genug groß genug sind zum schlachten.  Unsere Rinder haben noch nie eine Spritze von irgendeinem Medikament bekommen! 

 

Wir haben auch Hühner und haben unsere eigenen frischen Eier.  ABER, ich halte meine Hühner nur zum Eierlegen.  Sie haben Namen und kommen zu mir, wenn ich sie rufe.  Ich könnte nie eines von ihnen in einen Topf tun. 

 

 

Während des Sommers endet das Mähen nie.  Vor zwei Jahren befahl der Herr uns, ein 10-Morgen-Stück Land zu kaufen, um ein Konferenzzentrum darauf zu errichten.  Das sind zusätzliche 10 Morgen zu Mähen um uns auf Trapp zu halten.  Ich werde Bilder auf unsere Webseite tun, sobald das Gebäude hochgeht.  Wir haben gerade das Fundament fertig zum Zeitpunkt dieses Schreibens.

 

Das Leben auf dem Land ist vollständig anders als das Leben in der Stadt.  Zum einem ist das nächste Einkaufszentrum 100 Meilen entfernt.  Das nächste Lebensmittelgeschäft ist 15 Meilen entfernt.  Unser nächster Nachbar wohnt 1 Meile von uns.  Wir sind zu einem vollständig neuem Verständnis Gottes durch das Leben hier gekommen.  Wir haben zweifellos eine vollständige neue Anerkennung für die Pioniere gewonnen, die dieses Land entwickelten. 

 

Römer 1:19-20 sagt: 

 

Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart.  Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, ... ”   

 

Wenn man in der Stadt lebt, erfährt man nur die Kreation des Menschen.  Auf dem Land hat man die Gelegenheit, die Schöpfung Gottes zu sehen.  Jemehr wir die Schöpfung Gottes sehen und erlernen, umsomehr stehen wir bewunderd vor der Größe unseres Gottes.  Es gibt buchstäblich kein Ende in der Vielzahl, die er geschaffen hat.  Jeder Vogel,  jedes Tier und Insekt sind individuell verschieden.  Jede Pflanze ist individuell verschieden.  Wenn wir die Bäume und die massiven Felsen betrachten, gewinnen wir ein Verständnis der Beständigkeit Gottes.  Jahr für Jahr, für Tausende von Jahren, geht die Sonne auf und nieder, die Felsen bleiben stehen, die Bäume wachsen weiter.  Der Mensch kommt und geht, sein Leben ist kurz, aber die Schöpfung hört nie auf, geht beständig weiter.

 

Als Gott sich Hiob offenbart hat, hat Er es hauptsächlich durch die Schöpfung getan.  Er fragte Hiob:

 

"Wo warst du, als ich die Erde gründete?

 

Sage mir's, wenn du so klug bist! 

 

Weißt du, wer ihr das Maß gesetzt hat oder

 

wer über sie die Richtschnur gezogen hat?

 

Worauf sind ihre Pfeiler eingesenkt,

 

oder wer hat ihren Eckstein gelegt,

 

Als mich die Morgensterne miteinander lobten

 

und jauchzten alle Gottessöhne?”     Hiob 38:4-7

 

 

Gott stand immer mit seiner Schöpfung in intimster Beziehung und ist es immer noch.

 

 

“Wer bereitet dem Raben die Speise,

 

wenn seine Jungen zu Gott rufen und irrefliegen,

 

weil sie nichts zu essen haben?”     Hiob 38:41

 

 

Weißt du die Zeit, wann die Gämsen gebären,

 

oder hast du aufgemerkt,

 

wann die Hirschkühe kreißen? 

 

Zählst du die Monde,

 

die sie erfüllen müssen,

 

oder weißt du die Zeit, wann sie gebären?

 

Sie kauern sich nieder,

 

werfen ihre Jungen und werden los ihre Wehen.

 

Ihre Jungen werden stark und groß im Freien

 

und gehen davon und kommen nicht wieder zu ihnen.”     Hiob 39:1-4

 

 

Fliegt der Falke empor dank deiner Einsicht

 

und breitet seine Flügel aus, dem Süden zu? 

 

Fliegt der Adler auf deinen Befehl so hoch

 

und baut sein Nest in der Höhe?

 

Auf Felsen wohnt er und nächtigt

 

auf Zacken der Felsen und steilen Klippen.

 

Von dort schaut er aus nach Beute,

 

und seine Augen sehen sie von ferne.

 

Seine Jungen gieren nach Blut,

 

und wo Erschlagene liegen, da ist er.”    Hiob 39:26-30

 

 

Da ist das Meer, das so groß und weit ist,

 

da wimmelt's ohne Zahl,

 

große und kleine Tiere. 

 

Dort ziehen Schiffe dahin;

 

da sind große Fische,

 

die du gemacht hast, damit zu spielen.

 

Es warten alle auf dich,

 

dass du ihnen Speise gebest zur rechten Zeit.

 

Wenn du ihnen gibst, so sammeln sie;

 

wenn du deine Hand auftust,

 

so werden sie mit Gutem gesättigt.

 

Verbirgst du dein Angesicht,

 

so erschrecken sie;

 

nimmst du weg ihren Odem,

 

so vergehen sie und werden wieder Staub.

 

Du sendest aus deinen Odem,

 

so werden sie geschaffen,

 

und du machst neu die Gestalt der Erde..”     Psalmen 104:25-30

 

 

Jesus sagte:  “Kauft man nicht zwei Sperlinge für einen Groschen? Dennoch fällt keiner von ihnen auf die Erde ohne euren Vater.  Nun aber sind auch eure Haare auf dem Haupt alle gezählt. Darum fürchtet euch nicht; ihr seid besser als viele Sperlinge.”     Matthäus 10:29-31

 

Was wir gelernt haben ist, daß die GANZE Schöpfung ihren Schöpfer kennt, AUSSER die Menschen.

 

 

Denn ihr sollt in Freuden ausziehen

 

und im Frieden geleitet werden.

 

Berge und Hügel sollen vor euch her

 

frohlocken mit Jauchzen

 

und alle Bäume auf dem Felde

 

in die Hände klatschen..”    Jesajah 55:12

 

 

Jesus hat auch gesagt, daß sogar die Steine schreien würden im Lobe Gottes, wenn wir es nicht tun.

 

Durch das Leben auf dem Land, nimmt man sehr an Gottes Schöpfung teil.  Es gibt keine Menschengeräusche wo wir leben. Kein Lärm der Autos oder der Lastwagen,  oder der Züge oder der Flugzeuge.  Keine Hupen oder lärmende Sirenen. 

Die einzigen Geräusche, die von Menschen verursacht sind hier, sind die Geräusche, die wir machen.  Wir wachen jede Dämmerung zu einem Chor von Hunderten von Vögeln auf, die dem Herrn für einen neuen Tag Lobpreis singen, und selbstverständlich zum Krähen unseres Hahnes. Im Frühjahr und Sommer schlafen wir mit dem Ruf des `Whip-O-Wills´und den Liedern der Nachtkäfer und Baumfrösche ein.  Der freudige Klang des Rufs  der `Bobwhite´-Wachteln erhellt den Tag. 

 

Eine große Gruppe von wilden Truthähnen wohnt in unseren Tal und Rotwild ist überall.  Manchmal im Frühling ziehen wir verwaiste Rehkitze auf.  Hier ist ein Bild von "Andy", einem Rehkitz, das wir aufgezogen haben.  Ihr seht wie klein er ist, wenn man ihn mit unserer Katze Solomon vergleicht.  Und hier ist er ein Monat später.  Ihr könnt sehen, wie er gewachsen ist.  Rehe sind so liebevolle Geschöpfe.  Sie sind großartige  Haustiere.  (Solomon ist so eine liebevolle Katze, er freundet sich mit allem was wir nach Hause bringen an.)  Im Herbst des Jahres, zur Brunstzeit verlassen sie uns und gehen in die Wildnis zurück.  Jedoch erinnern sich einige von ihnen an uns und bleiben im Tal.  Sie bleiben stehen und laufen nicht weg, wenn wir ihnen zurufen, auch noch einige Jahre nachdem sie uns verlassen haben.

 

 

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Mit unseren Vogelfutterhäuschen sind wir das ganze Jahr lang beschäftigt.  Jedoch am faszinerendsten sind die `Hummingbirds´.  Diese winzigen Tierchen ernähren sich von Zuckerwasser.  Normalreweise trinken sie Blumennektar , aber sie bevorzugen Sucrose, was ganz einfach normaler Zucker ist.  Sie kommen den ganzen Tag über zum Füttergerät. Sie sind so freudlich, daß sie manchmal kurz auf uns landen.  Das ist ist wahrlich eine süße Erfahrung!  Hier sind Bilder von einem der kleinen `Hummingbirds´, der auf Daniels Finger gelandet ist und dort lange genug blieb, daß ich laufen konnte und um Fotoapparat zu holen.

 

 

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Unsere Leben ist sehr mit den Tieren verbunden.  Wir lieben Tiere.  Ich bin davon überzeugt, daß Gott unsere Haustiere geschaffen hat um uns zu lehren bedingungslos zu lieben!  Wir haben eine besondere Liebe für Katzen.  Wir habe einige die wir vom sicheren Tod gerettet haben, die einfach der Straße entlang rausgeworfen wurden als winzige Kätzchen, und einige die reinrassig sind.  Daniel und ich haben eine besondere Rasse entwickelt, die wir “Abbypuras” nennen.  Sie sind eine Kreuzung zwischen “Abyssinian” und “Singapura” Katzen.  Diese Tiere sind unglaublich liebevoll und intellegent.  Sie reisen mit uns und gehen an der Leine wie Hunde.

 

 

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Hier ist ein Foto von Abraham, unserer Singapura Katze.  Er ist der Vater der “Abbypuras” Katzen. Die Singapuras sind die kleinsten aller Katzenrassen.  Sie wiegen nur 3-4 Pfund.  Aber Abraham macht was er an Gewicht nicht hat mit Persönlichkeit wett.  Er regiert alle anderen Katzen, die viermal so groß sind wie er.  Die Singapuras sind eine relativ neue Rasse.  Einige amerikanische Katzenliebhaber sahen sie und brachten sie in die USA und die Rasse war geboren.  Sie sind unglaublich schön und extrem liebevoll. 

 

Die Bilder unten sind von Matthew, einer der Abbypuras.  Im letzen Bild ist er sehr unglücklich, weil wir die Rinder ausgelassen haben, damit sie auf der Bergseite grasen können.  Matthew mag es nicht wenn sein Territorium von den großen Biestern eingenommen wird.  Jedoch `Two Bits´ (die orange Katze auf dem Felsen) läßt sich von nichts aus der Ruhe bringen.  Er ist eine richtiger `Hillbilly´ Kater.  Wir haben ihn aus dem Tierheim für $25 geholt, darum nannten wir ihn `Two Bits´.  Er ist ein wunderbarer Mausefänger.  Er hält ganz alleine die Mausebevölkerung unter Kontrolle und aus dem Haus. 

 

 

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David (ganz unten) ist eine echtes Ranchkätzchen.  Er fährt liebend gerne auf dem Traktor und kommt immer mit, wenn ich das Heu mache.  Er fährt entweder im Traktor mit oder trottet neben mir her auf die Weide.  Wenn die Kühe zu nahe kommen, springt er auf meine Schulter.